Süßkartoffel-Rote-Beete-Tartelettes

Ich finde Tartes und Tartelettes total toll und liebe meine kleinen Tartelette Formen, die viel zu selten zum Einsatz kommen. Das Ergebnis ist einfach immer toll anzusehen und eigentlich hält sich auch der Aufwand in Grenzen, je nachdem was man damit macht. Diese Süßkartoffel-Rote-Beete-Tartelettes sind etwas aufwändiger.
Rote Beete ist ein tolles Wintergemüse und frisch zubereitet esse ich sie total gern. Zusätzlich enthält Rote Beete Vitamin C und relativ viel Eisen. Ein Grund für mich sie endlich mal wieder zu verarbeiten, denn auch mein Rote-Beete-Karotten-Salat und meine Rote-Beete-Kürbis-Suppe waren verdammt lecker und sind richtig schön herbstlich. Ich wollte die Rote Beete zu erst mit Kürbis kombinieren, aber so richtig Lust hatte ich darauf nicht, also entschied ich mich für die Süßkartoffel, denn die Farbkombi der Roten Beete und der orangen Süßkartoffel passt so wunderbar und auch geschmacklich ergänzen beide Gemüse sich ganz hervorragend. 🙂

Die Joghurt Alternative die ich hier verwendet habe ist der Mandel-Soja-Joghurt von Alpro, der war im Angebot und so wanderte dieser in meinen Einkaufskorb. Er ist ein wenig süß, was mich hier im Rezept nicht gestört hat und auch pur finde ich den richtig lecker (jetzt geistert ein Käsekuchen durch meinen Kopf…)!

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Zutaten (1 große oder Torteletts 6-teilig Ø 11 cm):
Teig:
200 g Mehl (Weizen, Dinkel, Vollkorn o.ä.)
150 g Margarine (z.B. Alsan)
80 ml Wasser
1/2 TL Salz
3 EL Haferflocken
2 EL gepopptes Quinoa (z.B. Werz Vollkorn-Quinoa gepufft ungesüßt)
2 EL Leinsamen

Joghurtmasse:
5 EL Soja-Mandel Joghurt
1 TL Senf
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack
1 TL Zitrone
1/2 TL Currypulver
1 1/2 TL Hefeflocken
optional: etwas Tomaten Mozzarellasalz (z.B. Bad Reichenhaller Mozzarella Tomaten Salz)

1 Rote Beete
1 Süßkartoffel

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Die Margarine kalt aus dem Kühlschrank nehmen! Wenn der Teig gut durchgeknetet ist diesen für ca. 30 Minuten in Frischhaltefolie eingeschlagen in den Kühlschrank legen. Ist der Teig noch zu klebrig etwas Mehl dazugeben.

Süßkartoffel und Rote Beete schälen und mit einem Sparschäler streifen schneiden. Zum blanchieren* einen kleinen Topf mit Wasser und etwas Salz füllen, aufkochen lassen Süßkartoffel hineingeben, Herdplatte ausdrehen und für ca. 3 Minuten ziehen lassen und dann abgießen. Das gleiche auch noch einmal für die Rote Beete.IMG_7590kl

Die Joghurtmasse anrühren, dafür einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Tarte oder Tartelette Förmchen mit Margarine ausstreichen und bemehlen, damit die Tarte(lettes) sich später gut daraus lösen lassen. Nun den Teig auf die Form oder die Förmchen verteilen, mit den Händen gleichmäßig in die Form drücken. Die Tarte nun für ca. 10 Minuten in den Ofen geben und dann wieder rausholen.

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Dann die Joghurtmasse (so ca. 1 1/2 EL) auf dem Boden verteilen und die Gemüsestreifen entweder aufgedreht nebeneinander setzen oder abgewechselt in die Form legen (siehe Bild). Ganz so wie Ihr es Euch vorstellt oder wie geduldig Ihr seid. 😀 Dann die Form erneut in den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen kurz abkühlen lassen und aus der Form holen. Dann könnt Ihr diese Leckerbissen genießen! 🙂

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Fertige vegane Süßkartoffel-Rote-Beete-Tartelettes* „Unter Blanchieren versteht man das kurzzeitige Garen von Gemüse in kochender Flüssigkeit – also bei hoher Temperatur der Herdplatte: Einen Topf mit viel Wasser auf dem Herd zum Kochen bringen, dann das Gemüse ins sprudelnd kochende Wasser geben. Je nach Gemüsesorte einige Minuten im Wasser lassen. Robustere Gemüse wie Kohl blanchiert man etwas länger (5 – 8 Minuten) als die „zarteren“ Gemüsesorten wie Möhren oder Kohlrabi (3 – 5 Minuten).
Dann mit einer Schaumkelle herausheben und kalt abspülen, damit der Garprozeß angehalten wird.
Durch die kurze Verweilzeit im Wasser verliert das Gemüse nicht an Geschmack und behält eine schöne frische Farbe.
Das Gemüse wird durch das Blanchieren keimfrei und eignet sich anschließend gut zum Eingefrieren.“ (Quelle: www.bs-net.de/kochecke/grundrezepte/blanchieren.html)

Durch das blanchieren wird das Gemüse etwas weicher und lässt sich z.B. später besser aufdrehen. 😉

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