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Seitan-Rouladen mit Kartoffelpüree und Bohnen

Seitan-Rouladen mit Kartoffelpüree und Bohnen

Rinder-Rouladen mochte ich früher immer sehr gerne und ich hatte Lust auf klassische Rouladen, gefüllt mit Senf und Essiggurken. Die Rouladen sollten aus Seitan bestehen und zuerst war ich skeptisch, da mir selbstgemachter Seitan bisher nie wirklich gefiehl. Meist wurde er sehr zäh oder irgendwie gummiartig. Hundertprozentig zufrieden bin ich auch jetzt noch nicht, aber ich werde damit weiter experimentieren und vielleicht finde ich bald die richtige Zubereitungsart für tollen Seitan. Als Grundlage nahm ich dieses Rezept für „Seitanrouladen„. Geschmeckt haben sie wirklich gut, vor allem aufgewärmt wurde die Konsistenz besser und der Seitan nahm den Geschmack sehr gut auf. Auch die Bratensauce haben wir (eigentlich aus der Not heraus) selbstgemacht, kann ich so nur empfehlen. 🙂

Zutaten:
Für 2-3 Personen:
180 g Glutenpulver (Seitan)
2 Möhren
5 Shiitakepilze
1 Zwiebel
1 EL Majoran
1 El Sojasoße
Gemüsebrühe
Senf n.B.
2-3 saure Gurken
Zahnstocher

Braune Sauce:
1 Zwiebel, geschält und gehackt
2 EL Öl
2 EL Mehl
1 Knoblauchzehe(n), zerdrückt
1/2 Liter Gemüsebrühe
1-2 EL Sojasauce
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Rouladen:
Die Shiitakepilze mit heißem Wasser übergießen und etwa 10 min ziehen lassen. Das Glutenpulver mit dem einen EL Majoran vermischen. Das Wasser der Shiitakepilze in ein Glas füllen, Shiitakepilze und 180 ml von der Einweichflüssigkeit pürieren. Die pürierten Pilze zu dem Glutenpulver geben und nach Bedarf noch weitere Einweichflüssigkeit dazugeben, bis ein zäher Teig entstanden ist. Den Teig in einen kochfesten Beutel (Gefrier- und Kochbeutel) geben und aus Sojasauce, Gemüsebrühe und Wasser etwa 200 ml Sud zusammenrühren und mit zu dem Seitan in den Beutel geben. Den Beutel fest verschließen und mind. 1 Stunde in kochendem Wasser garen (nach einer halben Stunde, wie in dem anderen Rezept angegeben, war er bei mir innen noch roh und das bei nichtmal der halben Menge Seitan).

Die Möhren und Zwiebel in grobe Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. Einige Essiggurken in Streifen schneiden.
Wenn der Seitan fertig ist, diesen aus dem Kochbeutel befreien und ein wenig auskühlen lassen und evtl. trockentupfen. Dann in dünne Scheiben schneiden. Die Seitanscheiben mit Senf bestreichen und an einem Ende mit Gurken belegen und von da aufrollen. Mit Zahnstochern oder Schaschlikspießen fixieren und in die Auflaufform legen.

Braune Sauce:
Die Zwiebeln mit dem Öl in einem Topf 5 Minuten anbraten, dann das Mehl zugeben und weitere 5-10 Minuten garen. Den Knoblauch zugeben, 1-2 Minuten garen, dann nach und nach die Gemüsebrühe einrühren. Aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Sojasauce, Salz und Pfeffer nach Geschmack zugeben. Über die Rouladen geben. Wenn die Braune Sauce für andere Zwecke genutzt werden soll, empfiehlt es sich die Sauce noch durch einen Filter zu gießen.

Ofen auf 200 Grad vorheizen und für etwa eine Stunde darin lassen. Eventuell zwischendurch die Sauce auf die Rouladen geben, damit diese nicht zu dunkel oder trocken werden.

Dann kann man sie direkt servieren oder in der Form auskühlen lassen und am nächsten Tag erwärmen. Bei uns gab es Kartoffelpüree mit Oliven und Bohnen dazu. Lecker! 🙂



3 thoughts on “Seitan-Rouladen mit Kartoffelpüree und Bohnen”

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