Donauwelle

Nun ist ein halbes Jahr in der neuen Stadt, im neuen Job vorbei und zum Ende meiner Probezeit gab es Kuchen! Mir kam da schon recht früh die Donauwelle in den Sinn, denn Donauwelle ist einfach die perfekte Kombination an essbaren Dingen: Schokolade, Kirschen, Kuchen und Creme! Und meine Kollegen stehen auf Schokolade. Für meine erste Donauwelle überhaupt bin ich total zufrieden damit, weiß aber auch gar nicht wie das „Original“ schmeckt. 😉 Im Büro stöhnten die Kollegen in allen Ecken vor Genuß und lockte sogar seltene Gäste in unser Großraumbüro. Alle waren begeistert!

Zutaten:
Teig
450 g Weizenmehl
5 El Speisestärke
1 Tüte Backpulver
1 Prise Salz
225 g Rohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 El Zitronensaft
365 ml Sojamilch (und ein wenig zusätzlich)
150 ml Öl
4 El Kakaopulver (zum backen)

1 1/2 Gläser Sauerkirschen

Creme
260 g Alsan (am besten die, ist fester als andere Margarine)
8 EL Puderzucker
700 ml Milch
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 EL Zucker
1 Prise Salz
Optional: 1/2 Vanilleschote (auskratzen)

Ganache
250 g Zartbitterschokolade
70 ml Soja- oder Hafersahne
1 EL Kokosfett

Zubereitung:
Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kuchenform mit Margarine einfetten und mit Mehl bestäuben. Kirschen abtropfen lassen.
Für den Teig erst alle trockenen Zutaten, bis auf den Kakao, in einer Schüssel vermischen. Dann die flüssigen mischen und zusammen mit den trockenen zu einem Teig verrühren. Die Hälfte dieses Teiges in der Backform verstreichen. Unter die andere Hälfte des Teiges den Kakao mischen, evtl. noch etwas Milch dazugeben. Nun den dunklen Teig gleichmäßig auf dem hellen verteilen und dann die Kirschen darauf verteilen und leicht in den Teig drücken. Ca. 10-15 Minuten backen – Stäbchenprobe machen.

Wenn der Teig fertig ist auskühlen lassen.

Für die Buttercreme mit den zwei Tüten Puddingpulver, der Milch und dem Zucker wie auf der Packungsanweisung Pudding kochen und ebenfalls abkühlen lassen. In der Zeit die Margarine bereits draußen stehen lassen, denn sie muss weich und ungekühlt sein. Wenn der Pudding ausgekühlt ist wird zu erst die Margarine mit dem Zucker und der Prise Salz schaumig geschlagen mit einem Mixer. Dann wird nach und nach der Pudding dazugegeben und untergemixt.

Schokolade, Sahne und Kokosfett im Wasserbad schmelzen und gut verrühren.

Jetzt wird die fertige Creme gleichmäßig auf den ausgekühlten Teigboden gestrichen. Sobald die Schokoladen-Ganache nicht mehr heiß ist wird sie zügig auf der Creme verteilt und mit z.B. einer Gabel das Wellenmuster gezeichnet. Jetzt muss der Kuchen, am besten über Nacht, durchziehen und die Ganache fest werden. Dann kann er angeschnitten werden. Fertig! 🙂

 

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So sah das ganze im Büro dann aus. 🙂

Donauwelle

 

16 comments on “Donauwelle
  1. Liebe Johanna,
    das sieht köööööstlich aus! Und super schön 🙂 Alleine der Optik wegen ist Donauwelle schon toll. Und ich bin mir sicher, dass der Geschmack auch großartig war/ist. Das Rezept klingt jedenfalls großartig und wird bestimmt beizeiten nachgebacken.
    Viele Grüße*

    • Vielen Dank! War auch wirklich köstlich, nur ein paar Dinge werde ich noch verfeinern. Aber das ist wohl nur mir aufgefallen. 😉
      Viele Grüße

      • Hallo Johanna 🙂
        Meinst Du mit Dingen zum Verfeinern den Rum bzw. das Rumaroma ?

        Ich hab früher auch mal statt der Kischen Ananas aus Dosen genommen und dann statt Kuvertüre oben drauf nur Kokosraspeln oder zusätzlich zur Schoki kokosraspeln genommen und sie dann Karibikwelle getauft 😉
        Kam auch immer gut an!

        • Hallo Steffi,
          ja z.B. auch Rum oder Rumaroma. Oder echte Vanille mit in die Creme. 🙂
          Kokos und Ananas ist nicht so ganz mein Ding, aber klingt dennoch echt gut! Vielleicht probiere ich das auch mal aus.

          • Hey Johanna,
            ja ist auch ehrlich gesagt „nur“ Plan B gewesen,
            aus „Aberglaube“: und zwar als ich meine zweite Donauwelle gebacken habe ist was schlimmes in meiner Familie passiert und irgendwie die darauffolgenden 2 oder 3x glaub ich auch noch!
            Da musste eine Variante her 😉
            Also diese sehr leckere Variante 🙂
            Aber zu meinem Geburtstag nächste Woche, werde ich Dein Rezept nachbacken! So wie es ist und hoffe, dass es mir genauso toll gelingt! 😉
            Liebe Grüße
            Steffi

          • Viel Erfolg wünsche ich Dir! 🙂
            Ich werd mir das mit Ananas und Kokos auf jeden Fall merken, abnehmer habe ich dafür sicher viele. 😀
            Liebe Grüße

  2. Hallo Johanna,
    eigentlich bin ich kein Kuchenfan, aber der sieht echt lecker aus. Ich bin nur immer verwirrt, wenn in den Rezepten von Soja“sahne“ die Rede ist. Meinst du jetzt Sojacuisine, Oatly oder ähnliches oder tatsächlich die Sojaschlagsahne?
    Danke und liebe Grüße!

    • Ich gehe da normalerweise immer von nicht aufschlagbarerer Sojasahne aus (oder eben Hafersahne, die habe ich nur nicht bekommen), also die zum Kochen. Wenn es aufschlagbare sein müsste würde ich das extra dazuschreiben.
      Liebe Grüße!

  3. Hallo Johanna,

    hab das Rezept eben ausprobiert….der Kuchenteig und die Creme sind der Knaller (das Beste Donauwellenrezept, dass ich bisher ausprobiert habe), allerdings hatte ich Probleme mit der Glasur. Es wurde absolut keine homogene Masse, sondern eine krusselige Masse, die sich nicht verstreichen lies. Das Kokosöl hat sich auch nicht mit der Schokolade vermischt. Hast du ne Idee, woran das liegen kann bzw. was ich falsch gemacht haben könnte??
    Ist Kokosöl gleich Kokosfett?

    Vielen Dank schonmal und liebe Grüße,
    Sibylle

    • Hallo Sibylle,
      das ist mir auch schon passiert. Ich vermute, dass es daran liegt, dass die Schokolade zu heiß wird. Ist mir auch schon passiert als ich die Sahne nachträglich dazugetan habe. Woran ganz genau das liegt weiß ich nicht. Wenn das Kokosöl flüssig ist, ist es denke ich auch ein Unterschied. Ich hatte Kokosfett aus dem Supermarkt und das hat sich vermischt. Musst Du vielleicht einfach noch mal versuchen oder nach Ganache Rezepten gucken, wie das Verhältnis von Sahne und Schokolade ist.
      Liebe Grüße,
      Johanna

  4. Hallo,

    ich würde die Donauwelle gerne nachbacken. Reicht der Teig für ein normales Kuchenblech oder muss man ihn dann verdoppeln?

    • Hallo! Bei einem normalen Kuchenblech sollte der Teig eigentlich reichen evtl. das 1/2 Rezept noch dazu rechnen, das doppelte wird zu viel sein denke ich. 🙂

  5. Pingback: Leben und umzu - Schoko-Bananen-Muffins | Vegan, einfach & lecker - Leben und umzu

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